Überblick
Blink ist eine spezialisierte Anwendung für die Gebäudereinigungsbranche der andavis GmbH aus Nürnberg. Die Plattform wird von über 300 Gebäudedienstleistern genutzt und bietet Funktionen wie Zeiterfassung, Schichtplanung und Qualitätskontrolle.
Über die ToolSense-Schnittstelle lassen sich Maschinen und Assets aus ToolSense direkt in den entsprechenden Objekten im Blink Manager einsehen – ohne Systemwechsel und ohne doppelte Pflege von Stammdaten.
Integration mit ToolSense
Die ToolSense-Integration macht verwaltete Assets direkt in den Objekten im Blink Manager sichtbar. Dadurch werden Betriebs-, Wartungs- und Reparaturprozesse effizienter, weil Disponenten, Objektleitung und Reinigungskräfte nicht mehr zwischen zwei Systemen wechseln müssen.
In ToolSense werden Maschinen, Werkzeuge und sonstige Assets angelegt und einem Standort zugeordnet. Über die Schnittstelle werden die Blink-Objekte mit den zugehörigen ToolSense-Standorten verknüpft – manuell, teilautomatisiert oder vollautomatisiert.
Konfigurationsoptionen
Die Schnittstelle bietet drei Synchronisationsstufen:
Variante 1: Manuelle Verknüpfung
- Site-IDs aus ToolSense werden manuell in Blink eingetragen
- Geeignet für Unternehmen mit einer überschaubaren Anzahl an Objekten
- Bietet die höchste Kontrolle bei geringen technischen Anforderungen
Variante 2: Teilautomatisierte Synchronisation
- Nur bereits verknüpfte Objekte werden synchronisiert
- Reduziert manuellen Aufwand schrittweise
- Idealer Einstieg in die Integration
Variante 3: Vollautomatisierte Synchronisation
- Alle neu angelegten Objekte werden automatisch synchronisiert
- Minimal erforderliche manuelle Eingriffe
- Optimal für Neuimplementierungen und größere Unternehmen
Datenübertragung
Bei der Synchronisation werden folgende Daten von Blink an ToolSense übertragen:
- Objektname
- Objektadresse
- ERP-ID (sofern hinterlegt)
Neue Objekte werden sofort synchronisiert, Aktualisierungen erfolgen täglich. So bleiben Standortinformationen in beiden Systemen aktuell, ohne dass Mitarbeitende Listen manuell pflegen müssen.
Ansicht in Blink
Nach der Konfiguration sind die Maschinen im Blink Manager unter Stammdaten → Objekte → Maschinen sichtbar. Die Übersicht zeigt Bilder, Marken, Wartungstermine, Kategorien und Seriennummern. Überfällige Termine werden farblich markiert, damit Wartung und UVV-Prüfungen nicht durchrutschen.
Auch Reinigungskräfte profitieren: Probleme können direkt über einen QR-Code an der Maschine gemeldet werden – der Ticketprozess läuft im Hintergrund über ToolSense weiter.
Verhalten beim Löschen
Die Löschregeln unterscheiden sich je Richtung: Wird ein Objekt in Blink deaktiviert, bleibt es in ToolSense erhalten. Wird ein Objekt in ToolSense gelöscht, ohne es in Blink zu deaktivieren, wird es beim nächsten Sync wieder angelegt. Blink bleibt damit das führende System für die Objektstruktur.
Vorteile auf einen Blick
- Zentrale Sicht auf alle Assets pro Objekt im Blink Manager
- Schnelle Problemmeldung über QR-Codes – ohne Systemwechsel
- Wartung, Inspektionen und UVV-Prüfungen mit Eskalation überfälliger Termine
- Senkung der Wartungskosten um bis zu 20 %
- Skalierbar von wenigen Standorten bis zu mehreren tausend Maschinen
Für wen lohnt sich die Schnittstelle?
Die Integration richtet sich primär an Gebäudedienstleister, die Blink bereits einsetzen und ihre Maschinen, Geräte und Werkzeuge professionell verwalten wollen – von kleineren Reinigungsbetrieben mit wenigen Standorten bis zu großen Unternehmen wie ISS mit mehreren tausend Maschinen im Bestand.
FAQ
Müssen wir unsere bestehende Blink-Konfiguration ändern?
Nein. Die Schnittstelle setzt auf der vorhandenen Objektstruktur in Blink auf. Sie wählen lediglich, in welcher Stufe (manuell, teilautomatisiert oder vollautomatisiert) Objekte mit ToolSense-Standorten verknüpft werden.
Welche Daten werden synchronisiert?
Objektname, Objektadresse und – sofern vorhanden – die ERP-ID werden von Blink an ToolSense übertragen. Neue Objekte werden sofort synchronisiert, Änderungen täglich.
Was passiert, wenn ich ein Objekt in Blink lösche?
Wird das Objekt in Blink deaktiviert, bleibt es in ToolSense bestehen, damit historische Daten und offene Tickets nicht verloren gehen. Erst wenn das Objekt aktiv in beiden Systemen entfernt wird, verschwindet es überall.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Die manuelle Variante ist in wenigen Stunden umgesetzt. Die vollautomatisierte Synchronisation erfordert pro Unternehmen ein kurzes Onboarding mit dem ToolSense-Customer-Success-Team, läuft danach aber selbstständig.
