Dr. Sasse Austria nutzt ToolSense, um von einem reaktiven, nachträglichen Maschinenmanagement zu einer proaktiven, datengetriebenen Wartung zu wechseln, mit einer herstellerunabhängigen Plattform, die weiß, wo jede Reinigungsmaschine steht, wann sie gewartet wurde und wann sie ersetzt werden sollte.
Die Dr. Sasse Gruppe ist seit 45 Jahren im Facility Management tätig, gegründet in München von ihrem namensgebenden Gründer, der mit dem Reinigen begann, um sein Studium zu finanzieren, und das Unternehmen zu einem internationalen Betrieb ausbaute, darunter seit über 30 Jahren in Österreich. Michael Lackner führt Dr. Sasse Austria als CEO und kam im vergangenen Jahr zu dem rund 7.000 Köpfe zählenden Unternehmen.
Die Ausgangslage
Vor ToolSense wusste Dr. Sasse Austria zumindest, welche Maschine in welchem Kundenobjekt stand, und konnte die Wartungshistorie aus den regelmäßig eingehenden Rechnungen rekonstruieren, aber immer im Nachhinein. Es gab keinen Live-Blick: Das Unternehmen erfuhr erst hinterher, wann eine Maschine gewartet worden war, was keinen Raum für vorausschauende Planung ließ.
Michael wurde über LinkedIn auf ToolSense aufmerksam, fasziniert von einem Start-up, dessen Wartungs- und Reaktionszeiten den Mitbewerbern vorausgeeilt waren, und die Beziehung läuft seitdem.
Warum ToolSense
Ein zentraler Grund war die Herstellerunabhängigkeit. Dr. Sasse wählt seine Maschinen gezielt nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kunden aus und standardisiert daher nicht auf einen einzigen Hersteller in ganz Österreich, und das Tool eines Herstellers würde immer nur einen Teil des Maschinenparks abdecken. ToolSense schlägt hier die Brücke, denn die Reinigungsmaschinenlieferanten sind bereits integriert, neue Maschinen kommen anschlussbereit an.
Wir haben bewusst nicht einen Maschinenhersteller, den wir in ganz Österreich im Einsatz haben, und was ToolSense macht, ist die Brücke zu schlagen, weil bereits alle unsere Reinigungsmaschinenlieferanten integriert sind.
Michael Lackner · CEO bei Dr. Sasse Austria, Dr. Sasse Austria
Diese herstellerübergreifende Reichweite kommt teils von ToolSenses eigener IoT-Hardware, die Laufzeit- und Nutzungssignale unabhängig von der Maschinenmarke erfasst, und teils von einer wachsenden Zahl integrierter Herstellerpartner.
Wirkung im Betrieb
Da die Servicedaten nun in einem Asset-Management-System zentralisiert sind, kann Dr. Sasse proaktiv handeln, statt auf die nächste Rechnung zu warten. Die QR-Codes auf jeder Maschine öffnen einen direkten Draht, sowohl zu den Herstellern als auch intern, und die Plattform zeigt im Vorfeld, welche Maschine im Einsatz ist und wann eine sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähert. ToolSense weist sogar darauf hin, wenn die Reparaturkosten so hoch gestiegen sind, dass ein Austausch sinnvoller ist.
Dieselben Daten beantworten eine schärfere wirtschaftliche Frage: ob die täglich eingesetzten Maschinen optimal genutzt werden und wo eine kleinere, günstigere Maschine, oder gar keine, die Aufgabe ebenso erledigen und Kosten sparen würde.
Wie es weitergeht
Lackner sieht großes Potenzial in weiten Teilen der Branche, warnt aber, dass eine Flut unterschiedlicher Anbieter und Systeme die Interoperabilität zum eigentlichen Engpass macht, denn Digitalisierung zahlt sich erst aus, wenn manuelle Eingaben schrumpfen und Stammdaten zwischen den Systemen fließen, statt neu erfasst zu werden. Er denkt bereits über die Verbindung von ToolSense mit angrenzenden Systemen nach, die Art von Integration, die ToolSense als nächsten Schritt hin zu durchgehend automatisierten Prozessen sieht. Beim Thema Nachhaltigkeit will Dr. Sasse dieselben Daten nutzen, um das Bewusstsein zu schärfen und mit Kunden als Partner an maßgeschneiderten, ressourcenschonenden Konzepten zu arbeiten, überzeugt, dass im kommenden Jahrzehnt kein Weg an der Digitalisierung vorbeiführt.