Gerätemanagement

Sobald ein Unternehmen viele materielle Assets besitzt, verliert man Maschinen, Werkzeuge und Fahrzeuge schnell aus den Augen. Und wer nicht weiß, wo seine Assets gerade sind, zahlt dafür: mit holprigen Workflows, geplatzten Terminen und entgangenem Umsatz. Asset Tracking schafft hier Abhilfe und spart auf Dauer Geld. Bleibt nur die Frage, welcher Equipment Tracker zu Ihrem Unternehmen passt. Die Antwort hängt von einigen Faktoren ab.

Wichtige Fakten

  • Mit einem Equipment Tracker können Sie Standortdaten Ihrer Assets verfolgen.
  • Tracking-Systeme helfen, verlegte oder gestohlene Ausrüstung zu finden und Verteilprozesse zu unterstützen.
  • Fahrzeugtracking hilft bei Firmenwagen, Flotten und der Nutzung von Fahrzeugen durch Mitarbeitende.
  • GPS, Bluetooth, RFID und QR-Codes werden im Asset Tracking am häufigsten eingesetzt.
  • Jede Methode hat Vorteile und Nachteile. Die beste Lösung hängt vom jeweiligen Asset ab.
  • ToolSense unterstützt verschiedene Arten des Equipment Trackings in einer zentralen Asset-Management-Plattform.

Die verschiedenen Arten von Tracking-Geräten

Bluetooth-Tracking für leichte Ausrüstung

Bevor Sie sich für ein Tracking-System entscheiden, lohnt sich ein Blick auf die verfügbaren Geräte und ihre typischen Einsatzgebiete. Vier Technologien dominieren den Markt: GPS, Bluetooth, RFID und QR-Codes. Jede davon eignet sich für Equipment Tracking, auch wenn nicht jede Echtzeitdaten liefert.

Genauso entscheidend ist der Einsatzzweck. GPS im Smartphone, Haustiertracker oder Schlüsselfinder wie AirTag und Tile zielen auf den privaten Gebrauch ab. Kommerzielle Asset Tracker dagegen, etwa ELD-Geräte oder OBD-GPS-Tracker, hängen meist an einer Software und lassen sich von mehreren Mitarbeitenden gemeinsam nutzen.

Den besten Equipment Tracker für Maschinen, Flotte und Ausrüstung wählen

Tracker-Typen: GPS-Tracker

GPS steht für Global Positioning System, ein Netzwerk aus Satelliten, die die Erde umkreisen. Diese Satelliten senden Signale aus, die GPS-Geräte wie Tracker oder Mobiltelefone empfangen und in eine Position umrechnen. Anzeigen lässt sich der Standort dann auf einer digitalen Karte.

GPS funktioniert weltweit, sodass sich Assets unabhängig von Land oder Region verfolgen lassen. An ihre Grenzen kommt die Technik bei Wänden, festen Strukturen und atmosphärischen Störungen, wodurch Abweichungen von 5 bis 10 Metern entstehen können. Da GPS Echtzeittracking erlaubt, spielt es seine Stärken bei Fahrzeugen und mobiler Ausrüstung aus. Je nach Gerät und Strombedarf fällt die Batterielaufzeit allerdings kürzer aus als bei anderen Trackern.

Wie GPS als Equipment Tracker funktioniert
GPS-Tracker eignen sich für:
  • Schwere und mittelgroße Maschinen
  • Straßenfahrzeuge für leichte und schwere Güter
  • Kleine motorisierte Geräte
  • Nicht motorisierte Ausrüstung

Tracker-Typen: Bluetooth Tracker

Bluetooth überträgt Daten über 79 kurzreichweitige Funkfrequenzen. Sind zwei Bluetooth-fähige Geräte in Reichweite, erkennen sie sich automatisch. Je nach Klasse reicht das Signal etwa 10 bis 100 Meter weit.

Der größte Pluspunkt von Bluetooth Trackern ist ihre lange Batterielaufzeit. Die Technik verbraucht kaum Energie, und die Geräte sind in der Regel klein und robust, also ideal für kleinere Assets ohne eigene Stromversorgung. Der Haken: Bluetooth braucht Nähe. Über große Flächen oder Distanzen hinweg funktioniert das Tracking nicht.

Bluetooth Tracker eignen sich besonders für:
  • Mittelgroße und schwere Ausrüstung über kurze Distanzen
  • Leichte Ausrüstung
  • Kleine Assets wie IT-Hardware

Tracker-Typen: QR-Codes und RFID-Tags

Ein QR-Code oder QR-Tag ist ein kleiner zweidimensionaler Code, ähnlich einem Barcode, der sich mit einem Scanner oder Smartphone auslesen lässt. Jeder QR-Code ist eindeutig und lässt sich einem bestimmten Asset zuweisen.

ToolSense QR-Code-Technologie

RFID steht für Radio Frequency Identification und identifiziert Assets per Funkwellen. Dafür braucht es zweierlei: einen RFID-Tag und ein Lesegerät. Beides kommuniziert über kurze Distanzen, ganz ohne direkten Kontakt zwischen Tag und Reader.

Weil QR-Codes und RFID-Tags klein sind und ohne Batterie auskommen, lassen sie sich an nahezu jedem Asset anbringen, vom günstigen Inventar bis zur hochwertigen, nicht motorisierten Ausrüstung. Daten senden sie allerdings nicht von selbst; sie müssen gescannt werden. Beim Erfassen großer Asset-Mengen spielt RFID seine Stärken aus und erweist sich oft als komfortabler und robuster als QR-Code-Etiketten.

QR-Codes und RFID-Tags eignen sich für:
  • Stationäre Assets
  • Mittelgroße mobile Assets
  • Kleine Assets wie IT-Hardware
  • Inventar und Anbaugeräte

Was Sie vor der Wahl beachten sollten

Bevor Sie sich für einen Tracker entscheiden, sollten Sie zwei Fragen klären: Welche Assets besitzen Sie, und welche Informationen brauchen Sie in welcher Häufigkeit?

Kleine Assets wie Inventar oder IT-Hardware muss man meist nur in gewissen Abständen scannen.

QR-Codes und RFID-Tags passen hier gut, weil sie unauffällig sind und ihre Informationen nur bei Bedarf preisgeben.

Bewegt sich mittelgroße Ausrüstung vor allem in einem begrenzten Radius, kommen Bluetooth Tracker infrage. Ihre lange Batterielaufzeit macht sie zur guten Wahl für Baustellen, Gebäude oder abgegrenztes Betriebsgelände.

Bei hochwertiger oder stark mobiler Ausrüstung führt meist kein Weg an GPS-Trackern vorbei, etwa bei Lieferfahrzeugen oder Baumaschinen, die zwischen Standorten pendeln. Hier zahlt sich zusätzlich Flottenmanagement aus.

Überblick über Standard-Technologien für Equipment Tracking

Auf ein einziges System müssen Sie sich dabei nicht festlegen. Verschiedene Assets verlangen oft nach verschiedenen Tracking-Technologien, und für viele Unternehmen ist gerade die Kombination am wirtschaftlichsten.

Equipment Tracker an Reinigungsmaschine

Fazit: Tracking-System mit ToolSense Software kombinieren

Welchen Tracker Sie auch wählen, ohne eine zuverlässige Software zum Auslesen und Verarbeiten der Daten bleibt er nur ein halbes Werkzeug. ToolSense bündelt Asset Management, Geofencing, Arbeitsauftragsmanagement und Inventarmanagement in einem System. Die cloudbasierte Plattform läuft am Schreibtisch ebenso wie auf der Baustelle und unterwegs.

ToolSense bietet die passende Hardware wie GPS-Tracker und Bluetooth-Beacons und macht das Erstellen von QR-Codes zum Kinderspiel. So lässt sich GPS für hochwertige Ausrüstung mit QR-Codes fürs Inventar kombinieren, und Sie verwalten alle Assets in einem einzigen Dashboard. Möchten Sie ganze Plattformen vergleichen, werfen Sie einen Blick auf unsere Übersicht zur

besten Gerätemanagement-Software

an – oder, falls Sie Werkzeuge auf Baustellen verwalten, unseren Leitfaden zum Werkzeugtracking auf Baustellen.

ToolSense bietet verschiedene Tracker-Arten

FAQ

Was ist ein Equipment Tracker?

Ein Equipment Tracker ist ein kleines Gerät oder Tag, das an Fahrzeugen, Maschinen oder Ausrüstung angebracht wird, um Standort oder Nutzung zu verfolgen. Häufig werden GPS, Bluetooth oder RFID genutzt.

Welche Arten von Tracking gibt es?

Equipment Tracking nutzt meist GPS, Bluetooth, NFC, QR-Code oder RFID.

Was sind die drei häufigsten Tracking-Arten?

Die häufigsten Tracker-Arten basieren auf Bluetooth, GPS oder RFID.

Was ist ein Bluetooth Beacon?

Ein Bluetooth Beacon ist ein kleiner batteriebetriebener Sender, der mit Bluetooth Low Energy ein dauerhaftes Signal aussendet.

Was ist GPS-Tracking?

GPS nutzt Satelliten, deren Signale von GPS-Geräten empfangen werden. Damit lässt sich der Standort eines Assets oder einer Person bestimmen.

Was bedeutet GPS plus Cellular?

GPS bestimmt die Position über Satelliten. Cellular bezeichnet die Mobilfunkverbindung, mit der ein Tracker die Standortdaten an eine Software übermittelt.