DIMAS, ein österreichischer Betonbohr- und Sägedienstleister, hat ein Flickwerk aus Excel-Listen, Karteikarten und Word-Dokumenten durch ToolSense ersetzt und seinen Werkstatt- und Baustellenteams ein einfaches, herstellerneutrales System für die Verwaltung jeder Maschine gegeben.
Die DIMAS Betonbohr- und -sägedienst GmbH führt Betonbohr- und Sägearbeiten auf Baustellen aus, an zwei Standorten in Wien und in Kalsdorf bei Graz. Georg Lahofer ist seit 2005 Geschäftsführer. Da das Unternehmen Maschinen mehrerer Hersteller statt einer einzigen Marke einsetzt, brauchte es eine Möglichkeit, die gesamte Flotte an einem Ort zu verwalten, und diese Anforderung führte es über seinen Lieferanten Tyrolit zu ToolSense.
Die Ausgangslage
Klassischerweise arbeitete DIMAS mit Excel-Listen, Karteikarten und Word-Dokumenten und war schon länger auf der Suche nach einem System, um all das zu vereinheitlichen. Ging eine Maschine kaputt, wurde der Schaden auf einem Zettel notiert, der verloren gehen oder schlecht kommuniziert werden konnte und oft Rückfragen zwischen Baustelle und Werkstatt auslöste. Der Überblick darüber, welche Geräte existierten und wo sie standen, war schwer aktuell zu halten.
Warum ToolSense
DIMAS hat sich für ToolSense entschieden, weil die Lösung einfach, praktikabel und vor allem für die Mitarbeiter einfach zu bedienen ist. Das war wichtig: Lahofer wollte seine Mitarbeiter nicht überfordern, und in dieser Hinsicht ist die Einführung optimal gelungen. Ebenso entscheidend war die Unabhängigkeit. DIMAS nutzt mehrere Hersteller und Lieferanten, die jeweils eigene Software anbieten, doch das Unternehmen brauchte ein herstellerneutrales Werkzeug, um alle Maschinen und Geräte zu verwalten, ohne an das System eines Herstellers gebunden zu sein. Mit ToolSense liegt die Datenhoheit klar bei DIMAS, und alles von der Tankkarte bis zum Bus lässt sich per QR-Code an einem Ort verwalten.
Wir sind jetzt schneller, vor allem bei den Reparaturen. Wenn eine Maschine kaputtgeht, scannt der Mitarbeiter den QR-Code und der Mann in der Werkstatt hat sofort die Fehlerbeschreibung. Das ist viel besser als ein Zettel, der vielleicht verloren geht.
Georg Lahofer · CEO, DIMAS Betonbohr- und -sägedienst GmbH
Wirkung im Betrieb
Die größte Veränderung liegt bei den Reparaturen. Ein QR-Code-Scan legt die Fehlerbeschreibung direkt der Werkstatt vor und erspart das Hin und Her an Rückfragen sowie die verlorenen Zettel des alten Prozesses. Die Auflistung der Geräte und Ausrüstung ist deutlich übersichtlicher und geordneter geworden. Die große Excel-Liste, in der zuvor die ganzen Fahrzeuge und das Inventar verwaltet wurden, wurde ins System überführt, das das Team nun gut für Schadensmeldungen wie auch für Prüfungen nutzt, mit positivem Feedback aus der Werkstatt. Auf die Frage, ob er dafür je wieder zu Excel zurückkehren würde, war Lahofers Antwort eindeutig: muss nicht sein.
Genau dieses herstellerneutrale Asset Management und die digitale Schadensmeldung über den Field Service braucht eine markenübergreifende Flotte auf Baustellen.
Wie es weitergeht
Lahofer sieht, dass auf den Bau insgesamt mehr Digitalisierung zukommt, auch wenn Betonbohren und Sägen ein kleiner, weniger weit fortgeschrittener Teil der Branche bleibt. DIMAS selbst überlegt als Nächstes, Lieferscheine und Stundenaufzeichnungen zu digitalisieren. Sein Rat an andere Einsteiger: keine Scheu haben, es ist nicht so kompliziert, wie es klingt; gemeinsam einen Fahrplan abstimmen, ein oder zwei engagierte Personen festlegen, die es vorantreiben, und es lässt sich mit relativ wenig Aufwand einführen.