Visco hat ToolSense eingeführt, um einen schnell wachsenden Maschinenpark im Griff zu behalten, und ersetzt verstreute Excel-Listen und mehrere getrennte Programme durch eine Plattform, die zeigt, wo jede Maschine steht, sämtliche Dokumentation vorhält und die gesetzlichen Prüfungen verfolgt, die sich das Team nicht mehr leisten kann zu übersehen.

Visco ist ein deutsches Mittelstandsunternehmen, spezialisiert auf den Glasfaserausbau, Tiefbau, Hausinstallation und Schaltschrankbau, alles schlüsselfertig. Jonas Müller leitet die Werkstatt. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen, und der Maschinenpark mit ihm, genau das brachte Visco dazu, nach einem echten System statt nach Tabellen zu suchen.

Die Ausgangslage

Weil Visco so schnell wuchs und alles klassisch in Excel-Listen führte, war der Überblick nicht mehr gegeben. Das Team merkte bald, dass es eine Software brauchte, um zu wissen, wo, wann und welche Maschine wo steht. Schlimmer noch: Die Unterlagen lagen nicht einmal an einem Ort, es liefen mehrere verschiedene Programme parallel, und Müller wollte damit Schluss machen, eine Plattform, auf der alle Geräte zusammenlaufen.

Es steht viel auf dem Spiel. Müller beziffert den Maschinenpark im vierstelligen Bereich, und während der Einbau auf Hochtouren läuft, steht er unter stetigem Druck seines Geschäftsführers, die Telematik so schnell wie möglich verbauen zu lassen, auch wenn die Hardware manchmal etwas auf sich warten lässt.

Warum ToolSense

Die Empfehlung kam von einem Schwergewicht. Visco hatte einen früheren Kollegen, der bei STRABAG mit ToolSense gearbeitet hatte, und über diese Verbindung fanden die beiden zueinander. Viscos Geschäftsführer hatte lange nach einer Lösung gesucht, eine kurze Demo genügte, um ihn zu überzeugen, und das Unternehmen unterschrieb.

Als Tipp würde ich auf jeden Fall sagen: nicht viele Plattformen testen, sich für eine entscheiden. Wir haben das mit ToolSense gemacht und sind wirklich zufrieden, es funktioniert gut.

Jonas Müller · Werkstattleiter bei Visco GmbH, Visco

Wirkung im Betrieb

Der klarste Vorteil ist, nicht mehr zwischen Plattformen zu springen: Alles liegt an einem Ort. Müller legt dort auch sämtliche Dokumentation, Berichte und Prüfnachweise ab, und das richtige Dokument zu finden ist schlicht schneller, als über getrennte Tools hinweg zu suchen, eine Arbeit, die sich, über eine große Belegschaft multipliziert, früher rasch summierte.

Die Standortverfolgung hat die tägliche Disposition verändert. Müllers Beispiel ist konkret: Ein Kollege rief an, um zu fragen, wo sein Fahrzeug sei, nachdem ein anderer es mitgenommen hatte, ein kurzer Blick in ToolSense beantwortete das, nicht um Kollegen zu kontrollieren, sondern weil Disposition in dieser Größenordnung weit leichter ist, wenn man weiß, wo die Dinge stehen. Er sagt offen, dass die ersten Installationen einige Anfangsprobleme brachten, aber ToolSense reagierte schnell, um sie zu lösen.

Wie es weitergeht

Visco hat noch viele Geräte einzupflegen und will mittelfristig den gesamten Maschinenpark und die Ausrüstung über ToolSense verwalten, ein langer Weg angesichts der vierstelligen Zahl, doch das Ziel ist eine Basis, von der aus man arbeiten kann. Müller sieht dieselbe Digitalisierungswelle durch die Baubranche rollen, die jede Branche erfasst: In Viscos Größenordnung behält man ohne solche Programme keinen Überblick, und GPS gehört dazu. Einen Punkt betont er für die Zukunft besonders, das Prüfmanagement, die gesetzlichen UVV-Prüfungen und dergleichen: Wenn kein System daran erinnert, geht vieles unter, und selbst wenn nichts passiert, kann man bei einer Kontrolle durchfallen, ein Risiko, das Visco nicht mehr tragen muss.