MORITO EUROPE hat papierbasierte Asset-Daten durch ToolSense ersetzt und damit sowohl die Zeit für das weltweite Verfolgen von Maschinen als auch eine ganze Ebene sprachübergreifender Kommunikation aus dem Serviceprozess gestrichen.

Morito Europe ist die europäische Niederlassung der japanischen Morito-Gruppe, eines Herstellers von Bekleidungszubehör, der die kleinen Komponenten fertigt, die Knöpfe, Verschlüsse und Besätze, die in Kleidungsstücke für Kunden weltweit eingehen. Junya Nakao ist Sales Manager und Leiter des technischen Supports im 12-köpfigen europäischen Büro; die Gruppe insgesamt beschäftigt rund 1.400 Menschen.

Die Ausgangslage

Moritos Knopf-Annähmaschinen sind weltweit installiert, insgesamt grob 500 bis 600 Assets, von denen allein rund 250 auf Morito Europe entfallen. Die größte Herausforderung war schlicht, das Asset-Bild aktuell zu halten: Jeder Maschineneintrag lag auf Papier, Standorte waren selten aktuell, und einer bestimmten Maschine nachzugehen, wo sie war, was an ihr gemacht wurde, hieß, Dokumente hin und her zu jagen. Hinzu kam, dass Problemmeldungen mehrere Sprachen durchliefen, bevor jemand handeln konnte.

Ein besonderer Schmerzpunkt war die Kommunikationskette. Eine Meldung aus einer Fabrik konnte auf Französisch eintreffen, wurde vom französischen Ansprechpartner manuell ins Englische übersetzt und erreichte erst dann das Team, drei Linien zwischen Fabrik, Vertriebsmitarbeiter und Technikteam, wobei jede Übergabe eine Chance war, Informationen zu verlieren.

Warum ToolSense

Als Morito begann, sein Asset-Management zu digitalisieren, suchte Junya nach Optionen und testete einige Plattformen. ToolSense stach als die schnellste in der Inbetriebnahme und die kundenservice-orientierteste hervor, was für ein kleines Team zählte, das keine lange Einführung verkraften konnte. Der Test verlief gut, begleitet von regelmäßigen Check-ins des Customer Success, und Morito entschied sich für einen sechsmonatigen Test, der in den laufenden Einsatz überging.

Für uns als traditionelles Unternehmen, das seit fast 20 Jahren im Geschäft ist, ist das System immer noch eine Art Legacy-System, aber ToolSense hat das Asset-Management auf eine andere Ebene gehoben.

Junya Nakao · Sales Manager & Leiter des technischen Supports, MORITO EUROPE

Wirkung im Betrieb

Heute hält die Plattform Maschinenstandorte, Wartungshistorien und Problemmeldungen an einem Ort, was laut Junya viel verschwendete Zeit gegenüber der alten dokumentenbasierten Verwaltung gespart hat. Der größte Einzelgewinn ist der Ticket-Service: Fabriken melden Probleme nun direkt, und weil ToolSense selbst als Übersetzer und Kommunikator fungiert, hat Morito die manuelle Übersetzungsebene komplett gestrichen. Das Ergebnis ist reibungslosere Kommunikation ohne Informationsverlust. Er hebt auch den zweiwöchentlichen Support des Customer Success hervor, der gewünschte Funktionen und Zusatzleistungen immer wieder in funktionierende Umsetzungen verwandelte.

Wie es weitergeht

Bislang nutzt Morito ToolSense innerhalb der eigenen Gruppe, doch die Vision ist, es auf die Kunden auszuweiten, damit diese ihre eigenen Problemmeldungen auf demselben Niveau verwalten können. Junya sieht darin einen Effizienzsprung, über Kommunikation, tägliche Wartung und Problemlösung hinweg. Über die breitere Branche spricht er offen: Vieles davon, einschließlich des Ansatzes des Top-Managements, kennzeichnet Assets noch mit aufgeklebten Seriennummern statt mit QR-Codes und digitalen Daten. Sein Ziel ist, dass Morito mit ToolSense zum Vorreiter dieser Digitalisierung in der Gruppe wird, und damit auch die Kunden beeinflusst.