ABM, eines der größten Facility-Service-Unternehmen, nutzt ToolSense, um Tausende motorisierte und nicht motorisierte Assets aus verstreuten Tabellen in ein einziges digitales System zu überführen, damit seine Aviation-Teams endlich sehen, welche Geräte sie haben, wo sie sind und wie oft sie genutzt werden.
Michael Ostendorf ist seit 1985 im Aviation-Geschäft und kam 2012 zu ABM, als das Unternehmen seine Firma übernahm. Als Senior Vice President Service Delivery der Aviation-Sparte leitet er die Arbeit an Technologie, Innovation, Schulung und Sicherheit. Seine Teams arbeiten an Flughäfen und verwalten alles von Kehrmaschinen und Lkw bis zu den Rollstühlen, mit denen Passagiere durch die Terminals bewegt werden.
Die Ausgangslage
Vor ToolSense lagen ABMs Geräte in unverbundenen Aufzeichnungen. Ein Leasingpartner verfolgte Buchwerte und Kraftstoffverbrauch, aber nicht, welches Gerät an einem bestimmten Tag tatsächlich im Einsatz war. Vorab-Inspektionen (POIs) wurden jeden Morgen auf Papier erledigt und dann in eine Datenbank übertragen, und Gerätebewegungen zwischen Stationen wurden je Station in Excel-Dokumenten festgehalten. Bei geschätzt 5.000 bis 6.000 nicht motorisierten Assets im Wert von je tausend Dollar oder mehr, verteilt über das ganze Feld, gab es keine einheitliche Sicht. Ostendorf formulierte das Ziel so: vom „19. ins 21. Jahrhundert“ zu kommen. Ein anschauliches Beispiel: In großen Betrieben kommen an einem Tag rund tausend Rollstuhlnutzungen zusammen, und die Crews liefen früher durch den Flughafen und markierten die Stühle mit Punkten, um sie zu zählen.
Warum ToolSense
ABM hatte Anwendungen für motorisierte wie nicht motorisierte Geräte geprüft. Motorisierte Assets sind vergleichsweise einfach, weil sie Elektronik tragen; nicht motorisierte Geräte sind der schwierige Teil, der meist teure RFID-Hardware erfordert. ToolSense deckte beides ab, war einfach zu bedienen und ließ sich schnell mit kostengünstigen QR- oder Barcode-Tags ausrollen, statt mit einem IoT-Gerät an jedem Objekt.
Bei ToolSense habe ich festgestellt, dass sie alle Punkte abdecken, nicht motorisiert und motorisiert. Nicht motorisiert ist sehr schwierig; dies ist ein sehr einfach zu bedienendes System, und ich kann es sehr schnell ausrollen.
Michael Ostendorf · Senior Vice President Service Delivery Aviation, ABM
Wirkung im Betrieb
Die ersten Erfolge kommen aus der Konsolidierung: getrennte Tabellen (Geräteliste, Buchwerte, tatsächliche Nutzung) auf einem Dashboard zusammenzuführen, das motorisierte und nicht motorisierte Assets enthält. Braucht jemand einen Lkw oder eine Kehrmaschine, kann das Team sofort prüfen, ob eine Maschine ungenutzt auf einem „Boneyard“ steht, und sie neu einsetzen, statt zu raten. Konsistente Bestände zeigen jedes Asset und wie oft es in einem Monat genutzt wurde. Rollstühle lassen sich per Barcode oder QR-Code scannen und schnell zählen, was das manuelle Markieren ersetzt. Das Ziel ist, nicht mehr zurückzufallen: Eine Excel-Tabelle ist nur so aktuell wie die Person, die sie zuletzt aktualisiert und geteilt hat, und sobald Assets in einem Asset-Management-System erfasst sind, gibt es keinen Grund mehr, zu Tabellen zurückzukehren.
Genau diese zentralisierte Wartungs- und Bestandssicht brauchen große FM-Unternehmen, um Assets im großen Maßstab zu verwalten.
Wie es weitergeht
Ostendorf erwartet, dass die Corona-Jahre die Digitalisierung im Facility Service beschleunigen, von autonomen Geräten bis zu breiterer IoT-Einführung. Mit sinkenden RFID-Kosten sieht er Beacons, QR und RFID, die Assets bei der Ankunft automatisch erfassen, und intelligentere motorisierte Geräte, die etwa erst starten, wenn ihre Vorab-Inspektion erledigt ist. Die Hürde ist die Akzeptanz an der Front, und seine Antwort darauf ist, es einfach zu halten: Einen QR-Code zu scannen ist viel schneller, als etwas auf Papier zu schreiben und neu einzugeben, also machen es die Crews. In den nächsten fünf bis zehn Jahren erwartet er deutlich mehr System-zu-System-Kommunikation über APIs.