Propreté Hygiène Plus hat seinem Wartungstechniker die fehlende Maschinenhistorie verschafft, sodass das Unternehmen nun Maschine für Maschine entscheiden kann, ob repariert, eine Bedienkraft nachgeschult oder ersetzt wird, auf Basis dokumentierter Einsatzkosten statt Vermutungen.
Propreté Hygiène Plus (PHH+) ist ein französisches, familiengeführtes Reinigungsunternehmen mit Sitz in Saint-Aubin-du-Cormier nahe Fougères in der Bretagne und 150 Mitarbeitenden. Gegründet von Olivier Adam und heute von seinem Sohn als Geschäftsführer geleitet, ist das Unternehmen näher an die Autobahn gezogen, um das Wachstum zu unterstützen. Über die klassische Vertragsreinigung hinaus betreibt PHH+ technischere Bereiche: Glasreinigung, maschinelle Reinigung, Bauschlussreinigung, Fassaden- und Dachreinigung, Trockeneisreinigung (Kältereinigung) sowie Höhenarbeiten am Seil oder mit Hubarbeitsbühnen bis zu 42 Metern. Nicolas Thébault ist Geschäftsführer; Yann Deleurme leitet die Wartung.
Die Ausgangslage
Als Yann im September kam, gab es überhaupt keine historische Erfassung der Maschinen. Er hatte keinen Einblick in die bereits angefallenen Einsatz- oder Reparaturkosten einer bestimmten Maschine, etwas, das er in seiner vorherigen Tätigkeit hatte und einführen wollte. Ohne diese Historie konnte das Unternehmen nicht beurteilen, welche Geräte veralteten, wiederkehrende Schulungs- oder Aufstellungsprobleme hinter Ausfällen erkennen oder wissen, wie viel bereits in den After-Sales einer Maschine geflossen war, bevor man entschied, weiter dafür zu zahlen.
Warum ToolSense
Der Auslöser für das Gespräch war Yann selbst: Er kam mit einem Profil, das über das reine Reparieren hinausging, und wollte eine echte Historie des Materials vor Ort aufbauen. Der Unternehmensleiter Gilles Adam hatte ToolSense in einem Fachmagazin der Reinigungsbranche gesehen und schickte Yann den Link, damit er sich informierte. PHH+ führte gemeinsam mit ToolSense einen Test durch, der überzeugte und dem Team eine einheitliche Möglichkeit gab, Assets zu verfolgen, ihren Standort zu kennen und die Kosten jeder Reparatur zu erfassen.
ToolSense bietet uns diese Lösung: die Assets verfolgen zu können, zu wissen, wo sie sind, und die Reparaturkosten, die anfallen. Das ist eine sehr gute Nachverfolgung für das Material.
Yann Deleurme · Wartungstechniker, Propreté Hygiène Plus
Wirkung im Betrieb
Der Nutzen ist konkret und finanziell. Setzt Yann eine Maschine komplett instand, stellt sie wieder vor Ort und sie kommt zwei Tage später mit einer Störung zurück, dann erneut wenige Tage danach, sieht er nun genau, was beim letzten Mal an ihr gemacht wurde. Das sagt ihm, ob die Bedienkraft nachgeschult werden muss, ob die Aufstellung am Standort nicht zur Maschine passt oder ob die After-Sales-Kosten schlicht zu hoch geworden sind und die Maschine eher ersetzt als noch einmal repariert werden sollte. PHH+ erfasst heute nahezu sein gesamtes Material in ToolSense, mit Ausnahme der Staubsauger, und gibt dem Management so die Daten, um die richtigen Entscheidungen über den Fuhrpark zu treffen.
Wie es weitergeht
Für Thébault ist das Maschinen-Tracking nur ein Baustein einer breiteren Digitalisierungswelle in der Reinigungsbranche, neben der Entmaterialisierung von Verträgen und der elektronischen Signatur. Der Antrieb ist überall derselbe: Software nutzen, um Zeit zu sparen und schnelle, verlässliche Historien zu führen, statt in einem Ordner ein Blatt zu suchen, das verloren gehen oder verschmutzt sein kann, und das im Sinne eines papierlosen, verantwortungsvolleren Arbeitens. Dieselbe Logik gilt für ihn weit über die Reinigung hinaus, für jede Branche, die Material einsetzt.