Gonder Facility Services hat endlich ein einziges Tracking-System für eine Mischflotte mehrerer Hersteller und nutzt die gewonnenen Maschinendaten bereits, um unterausgelastete Geräte umzusetzen und Kundenreklamationen mit harten Nachweisen zu begegnen.
Gonder Facility Services ist ein deutsches FM-Unternehmen, das am 24. Februar 2024 100 Jahre alt geworden ist und in fünfter Generation noch immer familiengeführt ist. Das stärkste Umsatzsegment ist und bleibt die Unterhaltsreinigung; darüber hinaus bietet Gonder Hausmeisterdienste, Grünanlagenpflege, Empfangsdienste, Glasreinigung und Endreinigungen. Stefan Dörner ist seit 1984 im Facility Management tätig und seit 13 Jahren bei Gonder als Operations Manager verantwortlich für die gesamte Außenorganisation, die hauseigene Gonder Akademie und gemeinsam mit einer Kollegin das Controlling der Gruppe.
Die Ausgangslage
Gonder hat rund 3.000 Maschinen im Einsatz, davon etwa 2.500 Staubsauger, verteilt auf drei festgelegte Hersteller: Comac (über den Partner Kenter, mit dem Flaggschiff i-mop), Columbus für die Industrie- und Produktionsreinigung sowie Kärcher für hochwertige Eingangsbereiche und die Außenreinigung. Nur einer der drei, Kärcher, hatte überhaupt je ein Tracking-System angeboten, „Kärcher Fleet", mit dem Gonder Maschinen verfolgen und Reparaturen melden konnte, allerdings nicht in der Tiefe, die ToolSense erlaubt. Die Systeme arbeiteten nicht zusammen. Dörners Ziel war eindeutig: ein System für alle Maschinen und Produkte, unabhängig vom Hersteller. Zu wissen, wo seine Maschinen stehen und wie lange sie laufen, ist, wie er sagt, der Traum jedes Außendienstleiters, dem er seit mindestens zehn Jahren nachjagt.
Warum ToolSense
Gonder kam über den Partner Kenter GmbH zu ToolSense, der schon seit einiger Zeit mit ToolSense zusammenarbeitete und es aus einer engen, freundschaftlichen Kundenbeziehung heraus empfahl. In der vergangenen Woche fand das Team endlich einen Weg, auch einen seiner drei Maschinenpartner auf ToolSense zu bringen, und beseitigte damit die letzte Hürde für einen einheitlichen Asset-Management-Überblick über die Mischflotte.
Der Traum eines Außendienstleiters ist es zu wissen, wo seine Maschinen im Einsatz sind und wie lange sie laufen. Das wünsche ich mir seit mindestens zehn Jahren.
Stefan Dörner · Operations Manager, Gonder Facility Services
Wirkung im Betrieb
Gonder steht noch am Anfang, aktuell mit rund 40 getrackten Maschinen, doch die Erkenntnis zahlt sich bereits aus. In einem großen Objekt stellte das Team fest, dass ein i-mop, eine teure Maschine, die üblicherweise mit Ersatzbatterien für den mehrstündigen Tageseinsatz gekauft wird, nur eine halbe Stunde pro Woche fuhr. Nach Rücksprache mit dem Objektleiter setzte Gonder ihn in ein anderes Objekt um, wo er nun täglich zwei Stunden läuft. ToolSense hilft auch bei Field-Service-Tickets und Reklamationen: Behauptet ein Kunde, ein Eingangsbereich werde nicht mehr maschinell gereinigt, kann Gonder genau nachweisen, wann und wie lange gereinigt wurde, und macht so aus einer möglichen Reklamation einen dokumentierten Fakt.
Wie es weitergeht
Dörner möchte jede Reinigungsmaschine tracken, die jünger als vier Jahre ist und einen nennenswerten Wert hat, nicht jeden Staubsauger, da die IoT-Module ungefähr so viel kosten wie ein Staubsauger. Ziel ist es, Reparaturaufträge auszulösen, zu sehen, wie Maschinen genutzt werden und wie viele Quadratmeter sie schaffen, und das als Benchmark für die Kalkulation wiederkehrender Ausschreibungen ähnlicher Verwaltungsgebäude und Produktionsstätten zu nutzen. Gonder prüft zudem eine tiefere Integration mit seinem Zeiterfassungsanbieter. Das Unternehmen arbeitet bereits weitgehend digital, bietet Kunden QR-Code-Servicemeldungen in Sanitär- und Teeküchenbereichen, digitale Qualitätskontrolle und tabletgestützte Unterschriften, und Dörner sieht ToolSense als Teil davon, wie das Unternehmen dem Wettbewerb voraus bleibt.